Termine und Aktuelles

 

 

 

Vorschau auf kommende Lesungen des AutorInnenkreises Linz:

 

 

***

MITTWOCH, 8. JUNI 2022 UM 19:30 UTC+02

 

Drei Männer im Schnee und eine Frau

 

Lesung mit Langwiesner, Schmidhofer, Pauza und Charlie Rosner

 

im Café Traxlmayr in Linz

 

***

 

 

 

Rückblick auf vergangene Lesungen des AutorInnenkreises Linz:

 

 

(Eines ist sicher - Wenn Sie nicht dabei waren, haben Sie definitiv etwas versäumt!)

 

 

Mittwoch, 18. Mai 2022, 19.30 Uhr

 

Im Café Traxlmayr war's „hitzig“!

Lesung des AutorInnenkreises Linz

 

Die Welt gleicht zurzeit einem Druckkochtopf und man fragt sich, wann er explodiert.

Dass es hitzig zugeht, dafür sorgen der Ukraine-Krieg, die politischen Scharmützel in Österreich, die Pandemie sowieso und ganz real und schon hautnah spürbar natürlich der Klimawandel.

 

Was liegt also näher als „hitzig“ zum Thema einer Lesung zu machen. Zwei Autorinnen und zwei Autoren haben sich auf die Spur all dessen gesetzt, was die Menschen derzeit emotional so aufheizt - die kleinen, ganz persönlichen Dramen, das Wetter, die anderen Autofahrer und das große fast schon absurde Weltgeschehen.

 

Worauf sie dabei gestoßen sind, präsentierten Christine Roiter, Claudia Taller, Paul Jaeg und Hermann Knapp am Mittwoch, 18. Mai, um 19.30 Uhr im Café Traxlmayr.

 

Das passende "fade out" gestaltete Paul Jaeg auf seiner Knopfharmonika.

Am Sonntag, den 24. April 2022 fand um 18 Uhr unsere Lesung in der Stiftervilla in Kirchschlag statt.

 

Es lasen Ilse Bachl, Martina Sens, Hans Naderhirn und Ortwin Teibert zum Thema "Zauberberg".

 

 

 

 

Obmann E.J. Langwiesner

mit Ilse Bachl

 

 

 

 

Martina Sens

 

 

 

 

 

 

Hans Naderhirn

 

 

 

 

 

Ortwin Teibert

 

 

*** 

STIMMEN  GEGEN  DEN  KRIEG - März 2022

 

Ilse Bachl

 

Kein Wasser

 

Kein Wasser

Kein Strom

Kein Essen

MARIUPOL

 

Warmwasser

Ofenhitze

Feinkost in Fülle

LINZ

 

Leichen in den Straßen

Massengräber

Streunende Tiere

MARIUPOL

 

Frühlingsduft

Meinungsfreiheit

Kinderlachen

LINZ

 

Mitten in Licht und Dunkel nur die Hoffnung

 

***

 

Sven Daubenmerkl

 

GRAB NR. 4053

(Auszug aus „WANDERN IN VERDUN“)

 

 

Vor dem Grab Nr. 4053 blieb ich stehen. Hier lag François Bertalot, 75. Infanterieregiment, gestorben am 8. August 1916. Aber woran?

Wir besuchten zum zweiten Mal den großen Soldatenfriedhof von Douaumont, der sich unterhalb des Beinhauses einen halben Kilometer nach links und rechts ausdehnte. Es gab an die 40 solcher Friedhöfe, französische, deutsche, amerikanische, aber der von Douaumont war mit 20.000 Gräbern der größte. Da er im Zentrum des ehemaligen Schlachtfeldes lag, war er die meistbesuchte und gepflegteste Anlage. Wegen seiner Ausmaße beschlossen wir, den Friedhof getrennt zu erkunden.

Die Grabreihen mit den weißen Kreuzen waren durchgehend mit Rosenstöcken bepflanzt, die natürlich so früh im Jahr noch nicht ausgetrieben hatten. Mir fiel auf, dass es keine Unterschiede nach dem militärischen Rang der Toten gab, gemeiner Soldat lag neben Offizier – eine Praxis, die in anderen Staaten keineswegs üblich gewesen ist. Die Gräber waren in riesige quadratische Blöcke eingeteilt. In der Mitte des Friedhofes war eine freie Rasenfläche, deutlich größer als ein Fußballfeld, darin ragte ein Fahnenmast mit der Trikolore auf.

Ich hatte mir vorgenommen, zumindest eine ganze Reihe abzuschreiten und die Namen, die auf den Grabkreuzen standen, laut vorzulesen. Aber nach nicht ganz einer Viertelstunde gab ich dieses Vorhaben auf. Es waren zu viele. Vor Bertalots Grab blieb ich also stehen. Hier begegnete der Lebende dem Toten.

Wie war er gestorben? Es gab eine Unzahl an Möglichkeiten: Die Kugel eines Scharfschützen mitten ins Herz. Der Stoß eines Bajonetts zwischen die Rippen. Das Ersticken in einem getroffenen Unterstand. Die Garbe eines Maschinengewehrs. Das Ertrinken nach einem Sturz in den Tümpel am Grund eines Granattrichters. Das Verheddern im Stacheldrahtverhau. Die Glut eines Flammenwerfers. Das Erschossenwerden wegen Feigheit vor dem Feinde. Die Splitter einer Handgranate. Das Verbluten nach einem Bauchschuss. Das ätzende Gas in den Lungen. Das Versagen eines überlasteten Chirurgen. Der Schlag mit einer Schaufelkante im Nahkampf. Das Verschüttetwerden durch Artilleriebeschuss. Die Explosion einer Mine. Die Ansteckung mit einer Krankheit, Typhus, Ruhr. Die von Hand aus einem Doppeldecker abgeworfene Bombe. Das Erfrieren im Winter. Das Verdursten im Sommer. Der Selbstmord aus Verzweiflung. Und die häufigste Todesursache: das Zerfetztwerden durch einen Granatsplitter.

Ich werde nie erfahren, woran François Bertalot gestorben ist. Ich werde nicht wissen, ob er schnell und gnädig starb oder elend und jämmerlich verreckte. Ob er Zeit hatte um zu beten. Ob er Gott, der all das zuließ, verfluchte. Und ob er, so wie die meisten Soldaten, im Angesicht des Todes nach seiner Mama schluchzte.

 

***

 

Josef Kienesberger

 

Der Spiegel kippt

 

Morsch mahlen Windräder im Dämmerdunst, die

Krumen des Technozäns sind w i r.

Nukulus gafft geifernd uns Kehrseiten nach, 

Panta rhei – von wegen, dörrt es und knarzt es und hält uns wach.

Fossilien zerkugeln sich in Blitzlichterschatten.

 

Siech thront die bekränzte Wahrheit:

Die Massenflucht ins Flackerlicht. Und Ideale, fragst du?

Ja, die sind im Sand - in seltenen Erden.

 

Streif ab und kehr’ sie unter die Kredenz!

Abscheu, Gier – schau, schau! Die bandeln an!

Am Boden die Tatsachen. Und du?

Kniest daneben und langst wieder danach.

Den Staub schiebst du beiseite, verliebt scheint sein fahles Gesicht

Und du bist verwundert:

Kriegshämmerdunst wabert aus der Steckdose?

Am Ende des Stahlrohrs sind noch Ressourcen, nicht?

JA DER KRIEG, ABER WO BITTE SONST?

Ich muss doch wo laden. VERSTEHST DU NICHT?!

 

 

Energieabnehmerwechsel - wenn es eine Wahl gäbe.

 

***

 

Hermann Knapp

 

Kinder

 

Kinder sollen lachen

sollen singen

sollen spielen

sollen tanzen

sollen lieben

sollen leben

 

Kinder sollen nicht

in Luftschutzkellern sitzen

zitternd vor Angst

 

Krieg

 

Wie schnell er wohl vorbei wäre,

wenn die Politiker,

die ihn beginnen,

an vorderster Front

stehen müssten

 

Erkenntnis

 

Gier

Neid

Hass

Krieg

Umweltzerstörung

 

Sage keiner mehr,

dass es auf der Erde

intelligentes Leben gibt!

 

Kanonenfutter

 

Wenn wir schon Kanonen

füttern müssen,

warum dann mit Soldaten

und nicht mit jenen,

die sie bauen lassen?

 

Aug in Aug

 

Raketen und Bomben

morden anonym

 

Wie viel schwerer wäre es,

wenn die Täter

ihren Opfern

 in die Augen sehen müssten?

 

Dritter Weltkrieg

 

Positiv gesehen

brauchen wir dann

keine Angst mehr

vor den Langzeitfolgen

des Klimawandels

haben

 

Kriegslogik

 

Es brach ein Streit aus zwischen der Erde und dem Mond.

„Meere sind voll Wasser“, behaupteten die Menschen.

„Meere sind voll Staub“, widersprach der Mann im Mond.

Jede Seite proklamierte ihre Position als letztgültige Wahrheit.

 

Darum erklärten sie sich den Krieg.

 

Die Menschen füllten Raketen mit Wasser

und schossen sie auf die Meere am Mond.

Der Mann im Mond schickte Herden von Mondkälbern,

die waren beladen mit Säcken voll Staub

und sie entleerten sie über den Meeren der Erde.

 

Und als der Krieg zu Ende war,

da waren die Meere am Mond voll Wasser

und die Meere auf der Erde waren voll Staub.

 

Da brach ein Streit aus zwischen der Erde und dem Mond.

Grund dafür war das Meerprinzip.

„Meere sind voll Staub“, behaupteten die Menschen jetzt.

„Meere sind voll Wasser“, widersprach nun der Mann im Mond.

Jede Seite proklamierte ihre Position als letztgültige Wahrheit.

 

Darum erklärten sie sich den Krieg …

 

***

 

Erich Josef Langwiesner

Obmann des AutorINNENkreises Linz/O.Ö.

 

 

aus "z'kriagt'."

 

                     largo

 

das un

        berechenbare

                verfolgt in

wie uns

sich so

            zu verrückt

         zerstörerisch

stem dem

 

                      ejl. 022

 

 

                     legato

 

nächte        wirre

grauens      mords

schlaf         gebären

starr            tage

 

                     ejl. 022

 

 

                     presto

 

krank der

  psychen

    auswurf

      worein

       absonderungen

         paradigmen

           die so

              lebendig

 

                      ejl. 022

 

 

demokratie ist der

schlüssel zur

        menschlichkeit

krieg der code zu

unmenschlichster

        entäusserung

 

                      ejl. 022

 

 

                    enquete

 

wem noch

ist's zuzumuten

länder zu

führen deren

geistige wie

              psychische

grundsubstanz

kapitalraffung

konsum

     verschwendung

konsens

     verweigerung

oberflächenschein

physisch wie

                trashig

dem ein regieren

von menschen

zuzutraun kaum mehr warum

 

                 *

 

während nichts

weniger zuzugeben

als sozietäten zu

erhalten all jener

tiefgang wie

            persönlich

aura

            verströmung

wert

            akzeptanz

willens

           konzentration

 wahrheits

             bekennen

glücksauf

             geschlossen

handelnd wie

             tatenlos

jedes unser er

             fahren

von signifikanz um

zuzulassen mehr

sein wieso

 

***

 

Hans Naderhirn

 

MAKE LOVE NOT WAR

 

 

LIEBE STATT KRIEG – FAITES L´ AMOUR PAS LE GUERRE – FATE L´ AMORE, NON FATE LA GUERRA – VODI LJUBAV A NE RAT – KOCHAJCIE SIE ZAMIAST CZYNIC WOJNE – ALSKA, INTE KRIGA – RAKASTAKAA älkää SOTICO – THEKE ARMASTUST, MITTE SODA – HAZ EL MAKE LOVE NOT WAR – LIEBE STATT KRIEG – FAITES L´ AMOR PAS LE GUERRE - FATE AMOR Y NO LA GUERRA 

 

***

 

Renate Perfahl

 

Gedanken zum Krieg

 

Strahlend blauer Himmel, Frühling liegt in der Luft, sanfte Sonnenstrahlen auf meiner Haut, Vogelgezwitscher…..und doch ist KRIEG

Die Natur bleibt unbeeindruckt, geht ihrer Bestimmung nach, den Lebenskreislauf unermüdlich zu erneuern, mit Leben und Nahrung zu erfüllen.

Unter strahlend blauem Himmel von Bomben zerstörte Häuser, Schutt und Asche ersticken jedes Leben, verzweifelte Suche nach Überlebenden,

 ….heute leben wir noch in Frieden und Fülle, sorgen uns um unwichtige Kleinigkeiten, aber wie schnell ändern sich die Prioritäten….das Unvorstellbare wurde Wirklichkeit, für so viele Menschen geht es nur mehr ums Überleben und die Verteidigung der Freiheit ihres Landes, ihrer Heimat, ihrer Familie, der Menschenrechte.

Schutzlos auf der Flucht, Sirenen, Schüsse, Explosionen, vor Angst geweitete Augen der Kinder und wir können sie nicht mehr schützen….geboren in Luftschutzkellern, gesund das ersehnte Kind, aber in welche Zukunft hineingeboren? Dankbar für jede Stunde des Überlebens, auf ein Wunder hoffend, dass die LIEBE zum Weiterleben genügt.

Wir kennen die Gräuel des Krieges nur aus den Erzählungen unserer Eltern und Großeltern, „Nie wieder Krieg“, und „Give peace a chance“ haben wir gesungen, gegen den Vietnamkrieg demonstriert und mit Entsetzen die verheerenden Bilder der Atombombe gesehen. Die ersten Menschen auf den Mond begleitet, eine bemannte Raumstation  im Weltall gebaut, jede Menge technischen Fortschritt für Globalisierung und Digitalisierung erreicht. Ja, es hat sich viel bewegt. Wir hatten die große Chance uns unbeschwert und frei zu entwickeln. Was haben wir daraus gemacht?

Aber das Wichtigste konnte nach wie vor nicht realisiert werden. Profitgier, Egoismus und reines Machtstreben verhindern eine friedliche Welt, um ohne Hunger und in Frieden leben zu können. Ohne Maß und Ziel wurde ganz bewusst natürlicher Lebensraum vernichtet, die Umwelt zerstört, die Luft verpestet. Gerade erst haben die Menschen begonnen, umzudenken, Klimaziele geschaffen und nun rückt alles wieder in weite Ferne.

Ist es zu spät, die Welt für unsere Kinder bewohnbar zu erhalten? Müssen wirklich erst Millionen von Menschen sterben, damit sich die Welt erholen kann?

Müsste es nicht oberste Priorität der Regierungen sein, die Vielfalt der politischen Parteien, die Vielfalt des Wissens und der Kulturen zusammen zu legen, um für alle Menschen im Staat den optimalen Nutzen zu erzielen?

Nein, es gibt immer Kräfte, die rein populistisch, berechnend handeln und andere daran hindern auch nur irgendetwas wirklich Sinnvolles zustande zu bringen, nur um Wählerstimmen zu beeinflussen. Viele Politiker versuchen mit großem Einsatz etwas zu bewegen und werden dafür auch noch beschimpft, verspottet und bedroht. Es ist eine Schande! Muss es denn wirklich erst Krieg geben, damit die Staaten aus Angst zusammenrücken und zu einer einheitlichen Meinung und Vorgehensweise fähig sind?

Was muss denn noch alles passieren?

Jeder Einzelne von uns sollte sich hinterfragen, was er bereit ist beizutragen. Natürlich bringt das Verzicht und auch unangenehme Veränderungen mit sich.

Aber das Wichtigste ist, nicht nur seine eigenen Interessen zu verfolgen, sondern empathisch und allumfassend die Situation zu sehen, über den eigenen Tellerrand zu blicken was das denn für ALLE bewirkt und welche folgen mein Handeln nach sich zieht. Verantwortungsbewusst und wach zu agieren.

Es liegt auch in unserer Hand……

 

 

Völlig unvorbereitet aus dem Alltag gerissen

Zerstörung und Tod kamen über Nacht

Das Unfassbare konnte niemand wissen,

welche Ziele verfolgt diese grausame Macht?

 

Keiner hätte es je für möglich gehalten,

über alle Regeln hinweggesetzt

wenn gewissenlose Mächte walten

werden alle Rechte verletzt.

 

Bomben zerstören ihr Hab und Gut.

Aufgerissene Wohnhäuser, Räume…

Woher kommt nur diese tödliche Wut?

 Wo sind die Kinder und  ihre zurück gelassenen Träume.

 

Gestern noch spielten sie, lachten,

heute liegen sie kalt am Asphalt

schmiedeten Pläne, an eine Zukunft dachten,

zunichte gemacht mit roher Gewalt.

 

Wo sind die Blumen und blühenden Wiesen?

Es sollte doch Frühling sein!

Bedrohliche Schatten so groß wie Riesen,

hüllen alles in Rauch und Asche ein.

 

Wie schlagen wir eine Brücke zurück zum Frieden?

Wie das Rad rückwärts drehen?

Gebt euch die Hände, keiner kann siegen,

dann werdet ihr wieder lachende Kinder sehen…..                         

 

***

 

Damir Saracevic

 

FRIEDEN

 

Frieden in Frieden,

Frieden in der Welt,

Frieden im Weltall.

Aus der Quelle des Friedens

bis zum Ort der Versöhnung

das Gute duftet.

Friedensstifter

in Frieden

zufrieden.

 

***

 

Nina Schmidhofer

 

vom richtigen zeitpunkt

 

Es ist zeit -

für versöhnung

es ist genug -

mit streit, kampf, wut,

rechthaberei und kleingeistigkeit

es reicht –

mit dem beleidigt sein, dem selbstmitleid

geht den ersten schritt

seid großzügig

erinnert euch, dass ihr auch nicht perfekt seid

reicht euch die hände -

und zeigt der welt,

dass es noch menschen gibt

 

Engagement

 

Wir wollen keine politische Partei gründen

Und auch keine Organisation.

Aber wir können durch unser Tun

Mehr verändern als wir glauben.

Vor allem aber durch das Vorbild,

Das wir sein können,

Wenn wir das was wir tun

Mit Liebe tun

 

***

 

Sandra Schopf

 

die geschichte von krieg und frieden

 

was vermeintlich überholt

und sich dennoch wiederholt

ist nie überholt

 

und auch nicht

weit hergeholt

 

und wenn wir nicht

vorsichtig

umsichtig

rücksichtig

 

und doch

nachsichtig

vorbildlich

großzügig

sind

 

im großen wie im kleinen

 

holt es uns alle ein

irgendwann

 

***

 

Martina Sens

 

freiheit

 

freiheit

reicht

im

endeffekt

doch

eingeschränkte

nicht

 

waffen

 

waffen

stiften niemals

frieden

die sie verkaufen

meucheln

die sie liefern

heucheln

waffen

stiften niemals

frieden

 

Give peace a chance

 

G ewährt

 

I mmer

 

V ielfalt

 

E inzug

 

P robleme

 

E nden

 

A ber

 

C haos

 

E ntsteht

 

A berwitz

 

C hancen

 

H elfen

 

A usnahmslos

 

N icht-kriegerisch

 

C amouflage

 

E ntartet

 

 

SOLIDARITÄT  MIT  DEN  MENSCHEN  DER  UKRAINE

 

 

Am Montag, den 14. Februar 2022 fand um 19.30 Uhr die alljährliche Valentinstagslesung des AutorInnenkreises Linz im Stifterhaus statt.

 

Es lasen: Sandra Schopf, Stephen Sokoloff, Renate Perfahl und - in Vertretung von Hermann Knapp - Ursula Hirtl.

 

Ein Replay der Lesung finden Sie auf dorf.tv unter folgendem Link:

https://www.dorftv.at/video/37074

 

Autorenkreis Linz: „Nachher ist vorher?“

 

StifterHaus, 7. Oktober 2021

Lesung mit: Josef Kienesberger, Christine Roiter, Ursula Hirtl, Erich Josef Langwiesner

Moderation: Erich Josef Langwiesner

Anlässlich des Weltfrauentages 2021 haben drei Autorinnen Beiträge zum Thema Frauen gestaltet:

Christine Schmidhofer, Martina Sens und Renate Perfahl

 

Texte von Christine Schmidhofer

 

 

Frühmorgens

 

 

Frühmorgens durch taufeuchtes Gras gehen

 

Beim Streifen durch den Zauberwald

 

Farne, Efeu, Waldboden unter den Füßen spüren

 

Nassglänzende Blätter

 

Modrig – frisch spiegeln Licht

 

Eine blasse Sonne wärmt zaghaft

 

Den beginnenden Tag

 

Sich entkleiden –

 

Leicht frierend

 

Ins Wasser springen

 

Jung und neu

 

Wie Eva am ersten Tag

 

 

 

Christine Schmidhofer aus: Leuchtkäfer, Verlag Nina Roiter, Linz 2019 www.roiterverlag.at

 

 

 

  

Gefallen

 

Gefallene Mädchen

 

fallen tief

 

Es gefiel ihnen, das Mädchen!

 

Der Gefallen den sie ihnen tat

 

Ließ sie

 

TIEF fallen

 

 

 

Christine Schmidhofer aus: Leuchtkäfer, Verlag Nina Roiter, Linz 2019 www.roiterverlag.at

 

 

 

Sinn/Frage

 

  

Glücklich sein trotz Klimawandel, Krieg, Armut

 

Unermesslicher Arroganz und Dummheit.

 

Glücklich sein in einer Stadt, wo das Leben hart ist.

 

Glücklich sein trotz all dem,

 

Weil es keinem hilft unglücklich zu sein

 

Und ganz einfach, weil es trotzdem schön ist

 

 

Christine Schmidhofer aus: Leuchtkäfer, Verlag Nina Roiter, Linz 2019 www.roiterverlag.at

 

 

 

Engagement

 

 

 

Wir wollen keine politische Partei gründen

 

Und auch keine Organisation.

 

Aber wir können durch unser Tun

 

Mehr verändern als wir glauben.

 

Vor allem aber durch das Vorbild,

 

Das wir sein können,

 

Wenn wir das was wir tun

 

Mit Liebe tun

 

 

 

Christine Schmidhofer aus: Leuchtkäfer, Verlag Nina Roiter, Linz 2019 www.roiterverlag.at

 

 

  

 

Vom richtigen Zeitpunkt

 

 

Es ist Zeit

 

Für Versöhnung

 

Es ist genug

 

Mit Streiten, Diskussionen, Wut

 

Mit Rechthaberei, Kleingeistigkeit

 

Es reicht mit dem beleidigt Sein, dem Selbstmitleid

 

Geht den ersten Schritt

 

Seid großzügig

 

Erinnert euch, dass ihr auch nicht perfekt seid

 

Reicht euch die Hände

 

Und zeigt der Welt,

 

dass es noch Menschen gibt.

  

 

Christine Schmidhofer aus: Leuchtkäfer, Verlag Nina Roiter, Linz 2019 www.roiterverlag.at

 

 

  

 

Texte von Martina Sens

 

 

  

07.01. # 75. golden globes

 

ein aufbäumen

 

ein aufschrei

 

die mittel

 

der weg

 

nicht ganz

 

ungetrübt

 

überzeugend

 

der zweck

 

das ergebnis

 

längst mehr

 

als überfällig

 

keine macht

 

über frauen

 

keine macht dem

 

machtmissbrauch

 

 

 

08.03. # clara zetkin

 

 

sie initiierte

 

diesen tag

 

für die 50 prozent

 

denen 1 prozent gehört

 

für jene 2/3

 

die in armut leben

 

für die 75 prozent

 

sexuell missbrauchter

 

ein ehrentag

 

für ungeehrt

 

ehrenswerte

 

 

 

09.01. # simone de beauvoir

 

 

frauen

 

räumt den herd

 

krieger

 

räumt

 

das feld

 

glaubensfesseln

 

sprengend

 

widerstehend

 

geschlechterannähernd

 

wegbereitend

 

 

09.02. # mud march

 

 

erschreckend

 

in wie vielen

 

ländern der erde

 

die suffragetten

 

wieder und noch

 

vonnöten sind

 

 

 

12.05. # muttertag

 

 

 

gut gemeint

 

doch dumm gelaufen

 

predigen über

 

und kaufen für

 

ist noch lange nicht

 

ehren von

 

müttern

 

 

 

  

 

15.02. # irena sendler

 

geburtsstunde

 

der gerechten

 

furchtlosen

 

retterin

 

tausendfache mutter

 

unvergessen

 

soll sein

 

dass es

 

solche gibt

 

 

 

 

19.01. # ute bock

 

 

verlust für

 

die menschheit

 

verlust an

 

menschlichkeit

 

mama ging

 

doch trauern

 

nicht nur die

 

hoffnungslosen

 

leere wird bleiben

 

wo furchtloser

 

kampf war

 

für menschlichkeit

 

 

 

 

 

Texte von Perfahl Renate

 

Zum „Tag der Frau“                                           08.03.2021

 

 

 

„Du bist nicht alleine…“

 

 

 

Gesegnet seid ihr Frauen, Mütter

 

aus deren Schoß mein Leben möglich war;

 

nun spür´ ich die Begleitung Eurer Seelen-

 

spür´ Eure Hoffnung

 

die ihr damals habt gehegt für

 

eine bessere Welt des Friedens und der Harmonie

 

spür´ Eure Träume:

 

-       In einem Glück – von Mann und Frau

 

-       In Bildung für alle

 

-       Für Respekt. Ich vertrau´

 

dem weisen Plan des Lebens,

 

zum Wohle aller gegeben –

 

nun seh´ ich in hell strahlende Augen,

 

die voller Wohlwollen auf mich schauen.

 

Und hab´ ich die Ahninnen nicht gekannt,

 

sie geben durch Dich mir die Hand

 

und sagen:

 

„Habe Mut, mein Kind,

 

wir sind mit Dir auf dem Weg

 

der Bestimmung.

 

Wir halten deine Hand

 

Und Du trägst in Dir weiter

 

Was wir begonnen.

 

Danke     

                                                                            

Für Elisabeth, 22.03.2013

  

 

In der Morgenstunde

sanfte Verletzlichkeit

fühlen, ordnen zwischen

Traum und wach

einhüllen

fühlen

Schutz und Wärme

in den Tag hinaus gehen

Zärtlichkeit mitnehmen

 

 

 

„Die Rose des Lebens“

 

  

Weltweit in allen Kulturkreisen sind Gewalt gegen Frauen, deren Diskriminierung und sexuelle Übergriffe tägliche, traurige Wahrheit.

 

Genitalverstümmelung an kleinen Mädchen – die „Rose des Lebens“ zerstückelt – zugenäht und zu ewigem Schmerz verurteilt.

 

Mit diesem Leid, dieser Schuld ist auch jedes neue Leben behaftet, das aus diesem gepeinigten Schoß geboren wird.

 

Frauen wie Sklavinnen gehalten, als Besitz – in absoluter Abhängigkeit und ohne jeglichen Anspruch auf Recht und Selbstbestimmung.

 

Der Umstand, als Mädchen geboren zu werden genügt, um zum Tode verurteilt zu werden.

 

Diesen Exzess fast bis zur Ausrottung der Frauen getrieben.

 

„Ein Kind Politik“ zur Reduzierung der Bevölkerung endete als Genozid am weiblichen Menschen.

 

Gleichstellung in der Gesellschaft, bei Lohn und Arbeit lässt sich oft nicht durchsetzen, denn SIE könnte ja „Schwanger“ werden! Was für ein Makel! Was für ein Paradoxon?

  

Wann wird die Menschheit endlich begreifen, dass die „Rose des Lebens“ nur dann ihren Fortbestand sichert, wenn SIE geachtet und geliebt wird.

 

Nur wenn der Rolle der Frau in all ihren Facetten entsprechend, Wertschätzung und Respekt entgegen gebracht wird.

 

 

 

  

Realität

 

  

Sanft schimmert die Abendsonne durch den dichte Blättervorhang. Üppig wuchert der wilde Wein, voll mit reifen, dunkelroten Beeren. Ein lauer Wind streichelt zarte Bewegungen in den Spätsommer-Abend. Erste Pastellfarben zeigen sich an den noch saftig grünen Blättern – der Herbst kündigt sich an.

 

Der Wandel der Natur in den Jahreszeiten ist eine stabile Realität. Verlässlich wiederholen sich die gleichen Rituale, geben Trost, Zuversicht  und Stabilität.

 

Der Trost für jedes dürre bunte Blatt das abfällt, liegt in einer kleinen grünen Knospe. Voller Energie und Leben schläft sie bis zum Weckruf des neuen Frühlings.

 

Bald ist Erntezeit – ein Flattern und Rupfen in den Blättern, bis die letzte süße Beere abgezupft ist.

 

Was, wenn die Vögel diesmal nicht kommen?

 

Was, wenn diese Fülle an süßer Reife einfach unerkannt vertrocknet? Ihre Kerne nicht hinaus getragen werden, um ihre Bestimmung zu erfüllen?

 

Worin liegt der Sinn eines Lebens, wenn mich keiner mehr braucht?

 

Genügt es, einfach aus einer Knospe gewachsen zu sein, bis zur Schönheit der vollen Reife zu erblühen um dann zu vertrocknen? Als Beweis dieser unbändig vielfältigen Energie, für uns zum Be – Greifen der sichtbaren Realität alles Lebendigen?

 

Um uns zu erden – um Halt zu finden in dieser schwindelerregenden Vielfalt an Realitäten? Wo jeder einzelne Mensch als Zentrum seines eigenen „Sonnensystems“ erscheint. Unzählige Parallelwelten drehen sich um ihren Mittelpunkt.

 

Jede mit ihrer Bestimmung, wie Musik, die meine Seele zum Klingen bringt. Musik die mir vertraut ist, die meine Farben zum leuchten bringt, oder sie in grauen Nebel hüllt.

 

Meine Wahrnehmung einer Begegnung ist wie eine Komposition der Symphonie meines Lebens. Jeder Mensch schwingt in seiner eigenen Symphonie. Rhythmus, Tonart und Instrumente fügen sich zu Wohlklang oder Disharmonie. Töne wachsen zusammen, zu einem riesigen Orchester oder verstummen. Es gibt keine stabile Realität für alle in diesem unendlichen Raum der Klänge – nichts Greifbares – man kann nichts festhalten, nur den Augenblick wahrnehmen – realisieren.

 

Umgeben vom greifbaren Raum der physischen Körper, der Natur. Faktischer Fixpunkt, die Sonne. Jeden Morgen erscheint sie am Horizont und versinkt jeden Abend im Nachthimmel.

 

Jeder bleibt für sich und ist doch Teil eines großen Orchesters. Auch wenn wir noch so harmonisch gemeinsam musizieren, den Ton halten muss jeder ganz alleine für sich – immer wieder seinen eigenen Ton finden.

 

Mitreißende Melodien voller Faszination und Leidenschaft ziehen dich in einen Strudel der Ekstase. Diesem Sog völlig wehrlos ausgeliefert, genießen und mitschwingen. Gegen den Strom schwimmen geht nicht. Durchtauchen oder auf den Wellen reiten, dieser ungreifbaren Energien.

 

Auch wenn ein großes Orchester eine Solostimme übertönt, ist sie präsent, ein Teil des Ganzen……will nur dich hören – mit dir vereint berühren, wie Sternschnuppen im Universum. Sie leuchten auf und verglühen am Sternenhimmel.

 

Manchmal ergibt sich das Gefühl im falschen Film zu sein, am falschen Planeten, im falschen Orchester…..das ist nicht meine Stimmlage, alles geht viel zu schnell in eine verkehrte Richtung. Unsicherheit, Angst und Einsamkeit bringen die Stimmen zum Verstummen.

 

Ein Ort der Stille und Geborgenheit in der stabilen Natur erdet wieder, beruhigt, lässt Klarheit zu. Bis wieder Musik im Herzen erklingt und meine Träume und Fantasien vorüber fließen. Erdenergie erfüllt meinen Körper, lässt Realität zu und stabilisiert mich um weiter zu komponieren.

  

Literarischer Adventkalender 2020 AutorInnenkreis Linz

Da uns heuer durch die Schutzmaßnahmen einige unserer öffentlichen Gemeinschaftslesungen abgesagt wurden, möchte ich unseren Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geben, kleine Teile ihrer Texte in diesem gemeinsamen "Literarischen Adventkalender" zu veröffentlichen und sie so auch interessiertem Puplikum zugänglich zu machen. Mit Lyrik, Prosa und kleinen Videos gestalten wir so gemeinsam eine öffentliche Lesung zum Advent 2020. In einem "Literarischen Adventkalender".

 

Der gesamte "Literarische Adventkalender" ist im Blog zu lesen und sehen...

 

 

 

 

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Beitrag von:        Thomas Schlager Weidinger

 

 

Literarischer Adventkalender des AutorInnenkreises Linz

 

 

 

strohreich

 

 

das stroh der krippe

 

birgt den halm

 

 

 

an dem die hoffnung

 

sich klammert

 

 

 

der kleine finger

 

eines unsichtbaren gottes

 

 

 

 

 

weihnachtsgeschäft

 

 

 

wenn hirten

 

engel und weisen

 

wieder weg sind

 

 

 

bedürftige

 

und ausgestoßene

 

aber immer noch da sind

 

 

 

beginnt erst so richtig

 

das tagesgeschäft

 

seiner menschwerdung

 

 

 

 

 

still

 

Lesung im Stifterhaus

Donnerstag, 13. Februar, 19.30 Uhr

 

27.9. 2019, 19 Uhr: Pur Vida: Mehrsprachige Lesung aus aller Welt

 

Sandra Schopf, Damir A. Saračević, Stephen Sokoloff und Martina Sens. Musik: Ivo Truhlar

 

 

 

18.10. 2019, 19 Uhr: Kulturcafé Smaragd: Lesung des Linzer AutorInnenkreises

 

Ilse Bachl, Thomas Schlager-Weidinger, Hermann Knapp, H.H.

 

 

 

08.11.2019, 19.30 Uhr Herbstlesung im Stifterhaus

 

Ernst Schmid, Ida Leibetseder, Erich Josef Langwiesner, Christine Roiter

 

 

 

26.11.2019, 19 Uhr Wissensturm (Internationaler Tag von Gewalt gegen Frauen) Claudia Taller, Martina Sens, Sandra Schopf, Ida Leibetseder, Moderation: Ilse Bachl.

 

 

 

13.12.2019, 19 Uhr Weihnachtslesung Verlagsbüro Roiter

 

Ilse Bachl, Sven Daubenmerkl, Claudia Taller, H.H.

 

Vergangene Lesungen

Adventlesung im Schloss Ottensheim

Der Autorinnenkreis lädt auch heuer zur schon traditionellen Adventlesung im Schloss Ottensheim ein: Samstag, 2. Dezember,  um 19.30 Uhr!

 

Es lesen diesmal:

 

Stephen Sokoloff, Ida Leibetseder, Claudia Taller, Ha Ha Hadwiger und Sven Daubenmerkl

 

Herbstlesung im Stifterhaus

Autorinnenkreis Linz
30.11.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Herbstlesung

RENATE PERFAHL
INGEBORG RAUCHBERGER
ERNST SCHMID
JUTA TANZER

Musikalische Gestaltung:
Victoria Wall, Cello und Johanna Wall, Violine!

RENATE PERFAHL, geboren 1954, lebt in Linz. Veröffentlichung der Bildbände: „Café Traxlmayr”, Geschichte und Geschichten um das traditionsreiche Linzer Kaffeehaus, 1997; „Felix, ein Traunseeschwan”, (Der Höckerschwan, Cygnus Olor) 2003; „Wurzeln. Aus der Geschichte des Salzkammergutes”, 2008.

INGEBORG RAUCHBERGER, hat als Juristin Verhandlungen in aller Welt geführt und arbeitet nun als Verhandlungstrainerin, Vortragende und Autorin. Verfasserin der Erfolgstitels „Schlagfertig war gestern”, Börsenmedienverlag. Als Sophia Scheer stellt die begeisterte Linzerin ihre Heimat in den Mittelpunkt origineller Krimis.

ERNST SCHMID, geboren 1958 in Jenbach/Tirol, Kindheit und Jugend in Schärding. Ausbildung zum Hauptschullehrer in Linz. Wohnsitz Linz. Schreibt Lyrik und Prosa wie „Schattenernte” Gedichte, Kriminalromane wie „Kein Weg zurück”, „Das Himmelreich geht in die Luft”.

JUTA TANZER, geboren 1957 in Linz, Kindheit in Rohrbach, verwitwet, 2 Kinder.
Diplompädagogin in Steyr, Mag. Art. Schulbibliothekarin.

Präsentation der Anthologie 60 Jahre AutorInnenkreis Linz

Stifterhaus, Donnerstag, 12. Oktober um 19.30 Uhr

Lesung mit
Hermann Knapp
Erich Josef Langwiesner
Nina Roiter
Damir A. Saračević
Martina Sens
Claudia Taller

Der Linzer AutorInnenkreis feierte im Vorjahr sein 60-Jähriges Gründungsjubiläum.
Ein guter Anlass, um mit einer Anthologie wieder einmal Einblick in die Vielfalt des literarischen Schaffens der Mitglieder zu geben. 17 Autorinnen und Autoren haben sich mit Beiträgen beteiligt, wie sie unterschiedlich nicht sein könnten. Von Lyrik über Prosa bis hin zu Aphorismen reicht die Palette. Im Buch findet sich Satirisches, Kritisches, Ernstes, Trauriges und Humorvolles. Kurz gesagt: Es spiegelt die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der Schreibenden und ihren Blick auf die Welt wider.

Der Linzer AutorInnenkreis wurde 1956 gegründet. Er blickt demnach auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die sowohl durch die Mitglieder als auch von den historischen und sozialen Gegebenheiten geprägt war und ist. Immer stand aber die Freiheit des Wortes im Mittelpunkt. Diese Tradition wirkt auch heute noch belebend, inspirierend und bereichernd.

Der AutorInnenkreis war und ist unpolitisch (im Sinne von Parteipolitik) aber nicht unkritisch. In ihren Texten nehmen die Autorinnen und Autoren durchaus immer wieder zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Österreich und der Welt Stellung.

Der Linzer AutorInnenkreis ist offen für neue Mitglieder. Er will der Chronistin ebenso eine Heimat bieten wie dem Experimentellen, der Dialektdichterin ebenso wie dem Romancier. Aber auch der Krimischreiberin, dem Märchenerzähler und natürlich dem Lyriker und der Lyrikerin. Anders ausgedrückt: Willkommen sind alle, die an die Kraft des Wortes glauben.

DAHOAM IS ...“ Texte zu Heimat und Mundart

PRAMET. Vier namhafte Autoren des Linzer AutorInnenkreises lesen am Samstag, 30. September, 19.30 Uhr, im Kulturhaus Stelzhamermuseum in Pramet. Die Themen: Heimat und Mundart. Für Literatur und Musik sorgt an diesem Abend Paul Jaeg aus Gosau. Er ist Autor, Musiker, Verleger. Er malt und komponiert und ist in fast allen Kunstsparten sehr umtriebig. Er wird an diesem Abend nicht nur aus seinen Büchern lesen sondern ihn auch mit Zither und Knopfharmonika musikalisch aufmischen.


Der Präsident des Linzer AutorInnenkreises, Erich Josef Langwiesner, wird an diesem Abend Mundarttexte lesen. Erich Josef Langwiesner lebt in Gmunden und ist vielen bekannt – war er doch 47 Jahre als Schauspieler tätig, davon viele Jahre am Landestheater in Linz. Martina Sens, Autorin und Wirbelsäulentherapeutin aus Pramet, kommt aus Deutschland und lebt seit 26 Jahren in Österreich. Ihr Blickwinkell auf Heimat ist naturgemäß ein wenig anders. Die letzte im Bunde ist Christine Roiter aus Linz. Wie Paul Jaeg leitet auch sie einen eigenen Verlag. Sie arbeitet für die Österreichische Historienkommission, ist Autorin und Lektorin.

 

Der Linzer AutorInnenkreis, der seit 1956 besteht, ist zwar die älteste Autorenvereinigung Oberösterreichs, aber ein im Spirit jung gebliebener Verein – alt an Jahren, aber nicht altmodisch in seinem Handeln. Sowohl den Texten der Mitglieder als auch deren Präsentationen sind keinerlei Grenzen gesetzt. Die Vereinigung steht für das Spiel mit der Sprache und mit Worten, die für sich alleine stehen können und nichts als sich selbst brauchen.

 

                HERBSTLESE

 

Gruppenlesung Linzer AutorInnenkreis


am

  Samstag, 3.Oktober 2015

um 18.00 Uhr

 

Es werden lesen:


Claudia Taller

Foto: KLACZAK, newart
Foto: KLACZAK, newart

Schriftstellerin und Radiomacherin

 

Landstraße 14
4020 Linz

 

 

Mail: claudia-taller@ecrivez.at



www.claudia-taller.at

Geboren in Linz, aufgewachsen in Deutschland und OÖ

Studien am Mozarteum Salzburg und an der Universität Wien

1978-2011: Psychologin beim Land OÖ im Bereich Jugendwohlfahrt

Seit 2012 als Freie Schriftstellerin und Radiomacherin (Radio FRO) tätig


Bücher: ‚Innensichten’, ‚MännerSichten’, ‚ich wollte dich anders’


Publikationen in Literaturzeitschriften - ‚Rampe’, ‚Landstrich’, ‚Facetten’, ‚signum’, ‚ÖSV-Themenheft’ - und Anthologien


Dr.Heinz-Helmut Hadwiger

Haid 1

A-4272 Weitersfelden;


Literaturbüro in

Holzstraße 22/38

A-4020 Linz 


Tel.:+43/79526243 

Mobil: +43/6644307861


Email: haha8@aon.at

haha@gery-hofer.com

Kurzvita des Autors der Kurzgeschichte

Ein hoffnungsloser Fall


Kurzvita:

Am 29. 8. 1941 in Wien geboren, Mittelschule in der BEA Graz-Liebenau, Matura 1959 in Wien; neben Studium der Rechts- und Staatswissenschaften Ausbildung zum Buchhändler, Promotion zum Dr. jur. in Wien, Leiter einer Theatergruppe, Mitwirkung bei den „Wiener Spielboten“ und „Literatur im Scheinwerfer“, ab 1985 Kabarettmit eigenen Texten („Hahas Lachermacher“); seit 1969 Richter; zuletzt am Landesgericht Linz, seit 1996 in Ruhe, freischaffender Dichter und Schriftsteller.


Martina Sens

Großpiesenham 10

A-4925  Pramet



Tel.:(0043)07754/8280







E-mail: Martina.Sens@gmx.net


www.martina-sens.net

 

 Buchveröffentlichungen:

„Lerne Lieben”. Gedichte. Battert-Verlag Baden-Baden, 1985

„Dämmerung”. Gedichte und/oder Miniaturgeschichten. Bauchladen-Verlag

  Mannheim, 1986

„Serpentinen”. Texte und Gedichte. Kasskara-Verlag Norderstedt, 1996

„Kata-Strophen”. Lyrik. Verlag AROVELL Gosau, 1999

„Taumelseele“. Prosa und Lyrik. edition innsalz Aspach, 2002

„Hausmannskost“ Erzählungen edition innsalz Aspach, 2006

„KonSens“ Lyrik. Verlag AROVELL Gosau 2010

SENSor“ Prosa. Verlag AROVELL Gosau, 2013

 

Weitere Informationen unter www.martina-sens.net

 

 

Gunter Giselher Krenner

Dürckheimstraße 9
4232 Hagenberg i. M.

 

 


Tel.: 07236/6080
        0650/6901787

 

 

 


Mail: g.g.krenner@gmx.at

Geb. 1946 in Hagenberg im Mühlviertel, Gymnasium in Freistadt, Lehrerausbildung in Linz,
früher: Unterricht an Pflichtschulen und in der Lehrerbildung.
Seit 2003 freier Schriftsteller und Schauspieler. Wohnt in Hagenberg.
Schreibt v. a. Lyrik, Erzählungen, Romane, Satiren, dramatische Texte.
15 Bücher, zuletzt: „So ist das Leben“, Roman, arovell, 2011; „Abseits der Spur“, Prosa, arovell, 2014.
Zahlreiche Texte für Kabarett und Theater.


Renate Perfahl

Keplerstrasse 4

4040 Linz

 

 
Handy: 0676/63 15 500



geb. 30.07.1954 in Linz, Kunsthochschule Linz, textiles Gestalten.Seminare Prager Fotoschule in Kefermarkt. Fotoausstellungen in Gmunden und Linz. Gestaltung Bühnenbilder und Kostümausstattung. Mitarbeit an mehreren Büchern, Illustrationen. Dokumentationen ...


erschienene Bildbände

1997 „150 Jahre Geschichte der Stadt Linz, Geschichte und Geschichten rund ums Cafè Traxlmayr in Linz“

Verlag Geschichte der Heimat, Franz Steinmaßl.

2004 „Felix, ein Traunseeschwan“, im Rathausverlag

2008 „Wurzeln“ -„Sammeln - Bewahren -Verstehen“ ,Kultur und Brauchtum des Salzkammergutes und Gmunden.

 


Hermann Knapp

Ansfelden

 

 

 

 Tel.: 0664/8377596

 

 

 

 


knapp.hermann@aon.at

 

http://www.hermann-knapp.at/

Hermann Knapp wurde am 8. März 1964 in Steinbach (Bezirk Gmünd) geboren. Er studierte Theologie in Linz, wohnt seit 1995 mit seiner Familie in Ansfelden und arbeitet hauptberuflich bei einer Wochenzeitung in Niederösterreich.

Knapp hat bislang im Arovell-Verlag die Satire- und Kurzgeschichtenbände „Odysseus im Supermarkt“ (2005), „Abnehmen mit Attila“ (2007) und „Liebe in Zeiten der Prostata“ (2012) veröffentlicht. Im Jahr 2009 ist im deutschen Asaro-Verlag sein Fantasy-Roman für Kinder (ab 10 Jahren) „Das geraubte Lachen“ erschienen. Dieser wurde 2011 zum Lieblingsbuch der Niederösterreicher in der Kategorie „Kinderbuch“ gewählt.

Knapp ist Obmannstellvertreter des Linzer AutorInnenkreises und Mitglied der Grazer Autorenversammlung.

 

Paul Jaeg

Vordertal 660

A-4824 Gosau



tel 06136 8430 

fax  06136 8430







jaeg@jaeg.at


www.jaeg.at

geboren 1949 in Gosau am Dachstein, Oberösterreich.
Lebt in Gosau.
Leiter des Arovell Verlags www.arovell.at
Mitglied der Grazer AutorInnenversammlung.
Mitglied der Künstlergruppe SINNENBRAND.
2008 - 2013 Leiter und Kurator des Kunsthauses Deutschvilla in Strobl am Wolfgangsee.

 
Bibliografie:


Wandere und wandere". 187 Gedichte. arovellVERLAG 1996.
Alles noch unerlebt. entglobalisierte literarische Texte. arovellVERLAG 2003.
Ausdruck geben. 14 Erzählungen. arovellVERLAG 1998.
Literaturzweifel. Verschiedene Texte. arovellVERLAG 1998.
Nur Lust ist nicht zu fassen. Ein Roman. arovellVERLAG 1998.
Schandsand im Gewand. 89 Erzählungen. arovellVERLAG 1998.
Simulation einer Reise. Erwartungen zwischen München und Wien.arovellVERLAG 1999.
Tanzgelder. ein roman. arovellVERLAG 1997.
Trotz A bis Z. (Ein Pararoman) arovellVERLAG 1995.
Verknüpft gefragt. (Ereignisort Sprache). Lyrik und Kurzprosa. ArovellVERLAG 2001.
Erfahrungen mit ceit & taeg. kurzprosa. arovellVERLAG 1998.
Der Landwiener Thomas Bernhard, blackink verlag muenchen, 2000.
Die schwarze Scheide, black ink verlag münchen 2002
Es zieht in Österreich, Esays, arovellVERLAG 2005.
Hochmotiviert & niederträchtig, Lyrik. arovellVERLAG 2008.
Neu: abtasten oder zuwarten, Lyrik. arovellVERLAG 2011.
Als ich mir einen neuen Mond kaufte, Neue Texte arovellVERLAG 2015

Buchpräsentation von Stephen Sokoloff & Walter Lanz Mi. 16. Sept. 19:00 Uhr Landesbibliothek Oberösterreich in Linz

Wandern nach dem «Slow-Foot-Prinzip» bedeutet: genussvoll unterwegs sein und entspannt die Natur, die Sehenswürdigkeiten und die Begegnungen mit den Menschen genießen.

Die Autoren laden ein, Grenzen zu überwinden und Neuland zu entdecken: von den Urwäldern des Bayerischen Waldes und den naturbelassenen Grenzstreifen in Südböhmen bis zu den Kulturlandschaften des nordwestlichen Mühlviertels und donaunahen Innviertels. Es locken Highlights wie der Moldau-Stausee, der Nationalpark Bayerischer Wald oder der Sumava-Nationalpark. Die vorgestellten Routen sind selten länger als 15 Kilometer und verlangen nur Aufstiege bis zirka 350 Höhenmeter. Sie sind damit ideal für Familien mit Kindern, Senioren und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, aber ebenso für fitte Wanderer, die einmal beschaulich unterwegs sein möchten.

Sokoloffs literarische Kostproben lockern das Programm auf. Sie erfahren, welche skurrilen Wege zur Schriftstellerei führen und nehmen am unfreiwilligen Wandern (Flucht) teil.

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Dr. Stephen Sokoloff, geb. 1943 in Detroit (USA). Zahlreiche Publikationen, bei Styria Regional erschien auch der erste Band der Reihe: «Slow Foot Wanderungen: Oberösterreich» (2014)

Mag. Walter Lanz, geb. 1958, Journalist und Lektor, begeisterter Radfahrer und Wanderer.

Eintritt frei – aber der Besuch ist nicht umsonst!

http://www.landesbibliothek.at/…/2…/09_SEP_2015/SlowFoot.jpg


Lesung zum internationalen Frauentag

Der Linzer AutorInnenkreis liest am Freitag 06.03.2015, 19:00 - 20:30 Uhr

„DAS BILD DER FRAU IM BLICK DES MANNES“
Lesung zum internationalen Frauentag



Schriftsteller und ihre Frauenporträts
Drei Autorinnen des Linzer AutorInnenkreises
Christine Schmidhofer
Claudia Taller
Renate Perfahl

stellen drei Schriftsteller
Gustave Flaubert
Arthur Schnitzler
Thomas Bernhard
jeweils anhand eines Werkes vor.

Die Pianistin Ute Salzer-Aust begleitet die literarischen Ausführungen mit Musik aus der jeweiligen Zeit.

Termin
Fr 06.03.2015, 19:00 - 20:30 Uhr

Hinweise
Freiwillige Spenden!





Lesung im Stifterhaus

Autorenkreis Linz
12.02.15 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 12. Februar 2015
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Autorenkreis Linz

Lesung

HERMANN KNAPP
ERICH JOSEF LANGWIESNER
RENATE PERFAHL
MARTINA SENS
Lesungen mit der Autorin und den Autoren

Veranstalter: Autorenkreis Linz

HERMANN KNAPP, geboren 1964 in Steinbach (NÖ). Er studierte Theologie in Linz und arbeitet bei einer Wochenzeitung in Niederösterreich. Knapp lebt in Ansfelden. Preise u. a.: Max von der Grün-Preis 1997; „Akut”-Preis der Gemeinde Alberndorf 2011. Publikationen: „Odysseus im Supermarkt”, Kurzgeschichten, 2005; „Abnehmen mit Attila”, 2008; „Das geraubte Lachen”, Fantasy-Roman für Kinder, 2009; „Liebe in Zeiten der Prostata”, Geschichten, 2012.

ERICH JOSEF LANGWIESNER, geboren 1950 in Wels, aufgewachsen in Gmunden. Studium der Schauspiel- und Theaterkunst am Mozarteum in Salzburg. Theaterstationen von 1968 bis 2004: Staatstheater Oldenburg, Städt. Bühnen Osnabrück, Bühnen Mainz, Stadttheater Aachen, Landestheater Linz, Tourneen, Festspiele, Fernseh- und Funkarbeit, Regietätigkeit, Theatergruppe, Eigenproduktionen, Moderationen, Sprachunterricht.

RENATE PERFAHL, geboren 1954, lebt in Linz. Veröffentlichung der Bildbände: „Café Traxlmayr”, Geschichte und Geschichten um das traditionsreiche Linzer Kaffeehaus, 1997; „Felix, ein Traunseeschwan”, (Der Höckerschwan, Cygnus Olor) 2003; „Wurzeln. Aus der Geschichte des Salzkammergutes”, 2008.

MARTINA SENS, geboren 1964 in Bürstadt, Hessen. Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik. Heilpraktikerin, selbstständige Wirbelsäulentherapeutin. Mutter, Autorin, Moderatorin. Lebt in Pramet. Veröffentlichungen u. a.: „Kata-Strophen”, 1999; „Taumelseele”, 2002; „Hausmannskost”, 2006; „KonSens”, 2010. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Termine 2014

 

12. Februar: Thomas Duschlbauer liest in der Stadtbibliothek in Ansfelden: 19 Uhr.

13. Februar gibt es unserer Valentinslesung im Stifterhaus.  Stichwort: Facetten der Liebe! 19.30 Uhr.

 

13. März: Lesung im Rampenlichttheater in Wien

 

30. März: Teilnahme am Liebstattsonntag in Gmunden. Herzen mit literarischen Dreizeilern werden verteilt. Außerdem gibt es eine Lesung des AutorInnenkreises.

 
30. Oktober:

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1,

19:30 Uhr

 

Lesung
HEINZ-HELMUT HADWIGER
ERNST SCHMID
MARTINA SENS
STEPHEN SOKOLOFF
CLAUDIA TALLER

 

Veranstalter:
Autorenkreis Linz

 

HEINZ-HELMUT HADWIGER, geboren 1941 in Wien, neben Studium der Rechts- und Staatswissenschaften Ausbildung zum Buchhändler, Promotion zum Dr. jur. in Wien, Leiter einer Theatergruppe, Mitwirkung bei den „Wiener Spielboten” und „Literatur im Scheinwerfer”, ab 1985 Kabarett mit eigenen Texten („Hahas Lachermacher”); seit 1969 Richter; zuletzt am Landesgericht Linz, seit 1996 in Ruhe, freischaffender Dichter und Schriftsteller.

 

ERNST SCHMID, geboren 1958 in Jenbach/Tirol, Kindheit und Jugend in Schärding. Pädagogische Akademie in Linz, Hauptschullehrer, Wohnsitz in Linz. Veröffentlichungen u. a.: „Zigeunerblut”, 2008; „Ene, mene, muh”, Roman, 2009; „Mord im Himmelreich”, Krimi, 2011; „Im Himmelreich ist der Teufel los”, Krimi, 2012; „Das Himmelreich geht in die Luft”, Krimi, 2014. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Mitglied in verschiedenen Schriftstellervereinigungen.

 

MARTINA SENS, geboren 1964 in Bürstadt, Hessen. Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik. Heilpraktikerin, selbstständige Wirbelsäulentherapeutin. Mutter, Autorin, Moderatorin. Lebt in Pramet. Veröffentlichungen u. a.: „Kata-Strophen” (Arovell), „Taumelseele”, „Hausmannskost”. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

 

STEPHEN SOKOLOFF, geboren 1943 in Detroit, USA; Autor von Reiseberichten, Kulturkritiken, Umweltrecht, Wander- und Kulturführern, Schöpfer von Erzählungen und Satiren, Fotograf.

CLAUDIA TALLER, geboren in Linz, Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien. Von 1978 bis 2012 Psychologin beim Land Oberösterreich im Bereich Jugendwohlfahrt, auch als Kinder- und Jugendanwältin tätig. Seit 2012 freie Schriftstellerin und Radiomacherin. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; Publikationen u. a. „Innensichten”, Prosa, 2007; „MännerSichten”, Prosa, 2009; „Ich wollte dich anders”, Prosa, 2011.